Kommunikation – ein Sammelthread für Alle

Sammelthread für, mit und von euch.

Hallo ihr Lieben,

dieser Beitrag soll einer von vielen Beiträgen werden, welcher euch den Kontakt mit mir über sämtliche Themen erleichtern soll.

Hier dürft ihr gern frei kommentieren welche Fragen euch durch den Kopf gehen oder ihr hinterlasst mir eine Nachricht, welche Themen euch beschäftigen. Dies soll also ein Sammelthread werden.

Ich werde versuchen den Themen nach und nach gerecht zu werden, möchte euch andere Blickpunkte und Denkanstöße mitgeben und euch dabei miteinbeziehen. Häufig ist nur ein kleiner Perspektivwechsel notwendig um aus einer scheinbaren Barriere herauszukommen. Dabei möchte ich euch (und vielleicht auch der ein oder andere Leser) behilflich sein.

Also seid nicht schüchtern, auch wenn ihr vielleicht die Ersten hier in den Kommentaren seid, so seid euch sicher, die ersten die ihre Meinung hier äußern oder Themen anfragen seid ihr nicht. 😉

Ansonsten wünsche ich Allen einen guten Start in die Woche. Grübelt nicht soviel und lasst euch nicht unterkriegen,

Liebe Grüße, Mare

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4 Gedanken zu „Kommunikation – ein Sammelthread für Alle“

  1. Hallo, Mare! Es ist leicht, die Augen aufzusperren, die Ohren zu spitzen und Meinungen aufzuschnappen. Es ist schwer, sich zurückzuhalten und dem Gegenüber nicht „die Meinung zu sagen“- die andere Meinung versteht sich, die „richtige“ Meinung versteht sich. Denn da kommt auch der „richtige“ Glaube ins Spiel. Ich denke auch, dass das oft die Ursache allen Übels ist. Und Leben und Leben lassen ist nicht so leicht wie es klingt. Nehmen wir die Eltern- Kind- Beziehung. Da beginnt die Einflußnahme. Was lässt man zu? Zeit spielt eine große Rolle. Da die Eltern arbeiten (gehen wir mal davon aus) geht das Kind in eine Einrichtung…- und ist der Einflußnahme anderer ausgesetzt. Was lasse ich zu?- Wie gehe ich damit um?- Von der Einflußnahme der Großeltern ganz zu schweigen… LG , Ueberflieger

    1. Hallo Ueberflieger 53,
      ich freue mich, dich wieder auf meiner Seite begrüßen zu dürfen.
      Ja ich verstehe das sehr gut. Ich denke die Meisten wissen, dass es schwer ist, andere Meinungen, die abweichend zur eigenen sind, auch zu tolerieren, vor Allem dann, wenn so etwas wie die Erziehungsfrage im Raum steht.
      Ich stelle immer wieder fest, dass viele Eltern sich zum Beispiel mit den neuen Konzepten in den Kindertagesstätten schwer tun. Da ist Angst, Missverständnis und Skepsis an der Tagesordnung. Und es ist völlig in Ordnung Dinge auch zu hinterfragen, es ist in solchen Sachen wichtig gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Die Erzieher müssen ihre Arbeit transparent und verständlich rüberbringen und aufklären über beispielsweise neue Erkenntnisse, um den Eltern so die Angst vor dem Neuen und Unbekannten zu nehmen. Aber ich als Elternteil sollte auch fair gegenüber der Einrichtung sein. Wenn ich mich dann für die Einrichtung entschieden habe und für ein Konzept, dann sollte ich aufhören es während der Arbeit dauernd in Frage zu stellen. Dinge hinterfragen ist gut, sie dauernd zu hinterfragen baut Spannungen auf.
      Das mit der Familie…. das ist tatsächlich ein schwieriger Part :)
      Ich denke wichtig ist vor Allem, dass man über seine Befindlichkeiten spricht. Ich habe dazu unter dem Thema Fragen über das Berufsleben und darüber hinaus ( http://wir-haben-nur-ein-leben.de/2016/02/11/die-fragen-ueber-das-berufsleben-und-darueber-hinaus/ ) etwas über die Art und Weise dieser Kommunikation geschrieben.
      Alle Beteiligten sind wichtig anzuhören, bei der Erziehung der Kinder, sollten aber die Eltern das letzte Wort haben. Die Großeltern hatten bereits ihr Chance 😉 Aber mit Wertschätzendem Umgang und der Formulierung von Wünschen und Bedürfnissen lässt sich vielleicht die eine oder andere Diskussion vermeiden.
      Liebe Grüße,
      Mare
      PS: Du kannst auch unter dem jeweiligen Artikel direkt kommentieren, wenn es sich auf ein bestimmtes Thema aus dem Beitrag handelt. So finden Andere leichter den Weg in die Diskussion als hier außerhalb des Beitrages.

  2. Hallo, Mare! In Zeiten in denen Gespräche und Diskussionen viel zu kurz kommen, finde ich so eine Seite ganz toll. Selten hört einem jemand zu- wenn man Fragen hat. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt. Noch seltener läßt man die andere Meinung des Gesprächspartners gelten und gerät in Streit. Warum haben wir verlernt, mit der anderen Ansicht von Mitmenschen umzugehen?- denn die „l m a A „- Haltung kann es ja auch nicht sein

    1. Hallo Ueberflieger 53,
      ich danke dir, für dein Kommentar. Ich freue mich, dass dir meine Seite gefällt und du dich mit dem Thema Gespräch/ Kommunikation auseinandersetzt. Ich kann deine Beobachtungen nachvollziehen. Auch ich habe manchmal den Eindruck, dass vielen Menschen entweder nur die eigene Meinung wichtig und richtig erscheint, oder sie sich mit dem Gegenüber gar nicht auseinandersetzen wollen.
      Vielleicht mag es daran liegen, dass wir gelernt haben uns durchsetzen zu müssen. Konkurrenz ist in der heutigen Gesellschaft ein wichtiges Geschäft und von Klein auf werden wir verglichen, müssen uns messen und werden bewertet. Wir haben vielleicht beobachtet, dass die leisen, schüchternen Menschen weniger beachtet werden. Die Folge ist, dass wir lauter sein müssen als der Rest, um uns durchzusetzen. Also tolerieren wir auch keine Meinung neben der eigenen.
      Menschen die sich nicht in diese Mühle begeben, oder die eben die leisen und schüchternen Menschen sind, haben gelernt, dass ihr Meinung nicht zählt, nicht wichtig ist und ihre Option war es dies hinzunehmen und die – wie du sagtest – „l m a A“ Haltung einzunehmen um nicht daran zu kranken.
      Das ist eine mögliche Sichtweise. Eine andere könnte sein, dass wir in einem lauten Zeitalter und einer lauten Gesellschaft, die sich mit vielen Problemen herumschlagen muss, auch nur das Laute wahrnehmen. Streitigkeiten, Kriege, Demonstrationen sind Teil unseres Umfeldes. Hier präsentieren sich Hass und Gewalt sehr offensichtlich. Die leisen Töne, werden nicht wahrgenommen, weil es nicht präsent ist. So kann es passieren, dass wir das Gute und Schöne auch nicht sehen. Ich möchte jeden ermuntern sich umzuschauen und nach den positiven Dingen ausschau zu halten. Den Fernseher mal auszuschalten und rauszugehen. Der Wunsch harmonisch zusammenzuleben ist da. Nicht nur den Streit zwischeneinander zu betrachten, sondern auch die Versöhnung wahrzunehmen ist wichtig. Nicht nur Menschen die aneinander vorbeieilen zu sehen, sondern Mensch erkennen, die nach getaner Arbeit schnell nach Hause zu ihren Familien wollen.
      Ich habe so manches Mal auf die „heutige Jugend“ geschimpft – wie im Übrigen jede Generation über die „heutige Jugend“- und musste feststellen, dass mir erst vor ein paar Wochen, ein Junge von etwa 14 Jahren – denen die „l-m-a-A“ Stimmung ja scheinbar angeboren ist- extra die Straßenbahntür offengehalten hat, damit ich die Bahn noch schaffe.
      Ein älterer Mann – die ja von der jüngeren Generation gern als „stinkstiefelig, starrsinnig und von vorgestern“ gesehen werden- half im Park einer jungen Familie beim Herausfischen eines Drachens im Baum. Einfach so im Vorbeigehen.
      Die kleinen und leisen Gesten finden sich oft in meinem Alltag und mit Sicherheit auch im Alltag von jedem von uns, wenn wir lernen hinzusehen und hinzuhören und uns nicht zuschallen lassen von der lauten Umgebung, in der wir heute leben.
      Jeder macht sich sein Bild von dem Leben, was wir heute führen, von der Gesellschaft in der wir leben und von den Menschen, die uns umgeben – es kommt immer darauf an, wie wir es betrachten.
      Lieber Ueberflieger, ich hoffe, dass auch du nicht nur den Streit siehst und die „l m a A- Haltung“ sondern auch mit dieser (doch sehr ausführlich gewordenen) Antwort, dass nicht jeder jedem egal ist und das es immer Grund zur Hoffnung gibt :)
      Liebe Grüße,
      Mare

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