Alles Gute zum Wochenende

Hallo Ihr Lieben,

das Wochenende naht und jeder von euch hat hoffentlich etwas Schönes vor. Vielleicht nutzt ihr die Zeit mal wieder ein gutes Buch zu lesen, etwas zu recherchieren, eurem Hobby nachzugehen oder einfach mal auszuschlafen. Vielleicht besucht ihr Verwandte oder unternehmt etwas Schönes im eigenen kleinen Kreis der Familie. Ich wünsche euch bei alle dem was ihr vorhabt gutes Gelingen, gute Laune und vor Allem eine gute Zeit.

Bis demnächst, ich würde mich freuen,

eure MareCloudy-sky1048

Von der Schulmedizin über die Homöopathie hin zum Leben

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt euer Wochenende gut überstanden und euch meinen Ratschlag zu Herzen genommen und positive Situationen beobachtet und euch an ihnen erfreut.

Ich wurde auch fündig und erfreue mich nach wie vor daran aber dazu an anderer Stelle mehr. Wie es im Leben allerdings so spielt, wo Sonne ist, ist meist auch Schatten.

Ich wurde also am Wochenende Zeuge einer (nicht allzu lange andauernden) Diskussion die symbolisch für viele Diskussionspunkte steht. Da ich (übrigens nachdem ich mit diesem Blog begonnen habe) nicht mehr so an emotional aufwühlenden Diskussionen interessiert bin, mich dementsprechend zurückhielt, ebbte diese relativ schnell auch wieder ab.

Das Thema, um welches es ging, beschäftigt viele Leute. Auch im Netz wird es sehr kontrovers und vor Allem viel diskutiert und es gibt in der Regel eine Pr0- und eine Kontrafraktion. Es geht um das Thema Schulmedizin oder Alternativmedizin, wie beispielsweise die Homöopathie eine darstellen könnte (wenn Mediziner es denn als Medizin gelten lassen könnten).

Einige von euch haben sicher solche Diskussionen schon miterlebt, die Meisten von euch werden eine eigene Meinung dazu haben und von diesen Meisten werden viele Menschen sie auch standhaft gegen die „andere Seite“ vertreten. Ich selber muss sagen, dass ich mit allen Seiten noch keine schlechten Erfahrungen gemacht habe, das erklärt vielleicht auch meine Einstellung. Nun aber zu meinen Gedanken an diesem Abend:

Das vielfach gebrachte Beispiel, dass ein Tropfen Substanz in ein Meer gekippt die Verdünnung beschreibt, die in der Homöopathie eingesetzt wird als Heilmittel, kam natürlich auch zum Einsatz. Ich habe nach längerem Grübeln festgestellt, dass es eigentlich traurig ist, dass einem Tropfen so wenig zugetraut wird. Natürlich ist die Dimension teilweise unvorstellbar, aber wenn es kein Tropfen wäre, sondern etwas Festes, wie zum Beispiel ein Stückchen Brot, wird die ganze Sache doch anschaulicher.

In einem gesunden Meer, spielt ein Krümel Brot eine unwesentliche Rolle. Er wird eventuell gefressen von einem Fisch oder eben nicht. Er weicht auf und dient den Kleinstlebewesen dann vielleicht als Nahrung. Ein Krümel Brot in einem ausgelaugtem, kranken Ökosystem Meer wird ganz bestimmt gefressen, da die Fische sehr hungrig sind. Dieser Fisch ist nun etwas gestärkt. Kann einem anderen Fisch als Nahrung dienen dieser kann frisch gestärkt von dannen schwimmen. Nun werden weitere kleine Krümel Brot über einen längeren Zeitraum dem Meer zugeführt und so kann sich das Meer Stück für Stück erholen. Das ist doch eine wunderbare Sache, ich muss keine Ökosystemverstärker basteln, keine Gatter bauen, damit die Raubfische nicht über alle kleinen Fische herfallen, bis wir gar keine mehr haben. Ich muss keine Wachstumshormone ins Wasser geben, da die Tiere sich selbst erholen können, durch diesen kleinen doch sehr natürlichen Input. Umgekehrt wäre es beispielsweise, wenn es kein Brot sondern Kunststoff wäre. Ein kleines Stück Kunststoff landet im Magen eines Fisches, ist schwer verdaulich und wird nicht ausgeschieden. in einem kleinen Fischmagen kann es die Ausgänge verstopfen und der Fisch wird vielleicht daran verenden, vielleicht erholt er sich davon. Jeden Tag nun werden kleine Kunststoffteile ins Meer geworfen. Sie setzen sich auf Korallen und Algen ab, gelangen so auch in die Mägen von Fischen, das Ökosystem würde geschwächt werden.

Wenn also einem Tropfen so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, könnte eine andere Veranschaulichung das Ganze greifbarer machen. Natürlich kann ich ein krankes Ökosystem aufputschen und es unterstützen, wenn es krankt (wobei ich mir bei unserer eigenen Erde da nicht mehr so sicher bin – allerdings ist das ein anderes Thema)  aber ich kann auch versuchen mit kleinen Hilfestellungen ohne große Eingriffe dem Ökosystem wieder einen Schubs versetzen um sich selbst weiter heilen zu können.

Sollte das nicht unser Bestreben sein? Hilfe zur Selbsthilfe? Gut wir können den Fischen nicht beibringen Brote zu backen. Aber einen Anschubs geben, um sich dann selbst zu regulieren ist doch ein guter Anfang. Ein Input, ein Anlauf wie beim Fahrrad fahren oder einer stehen gebliebenen Uhr. Manchmal brauchen wir nur einen kleinen Anstoß damit eine Sache ins Rollen kommt. Was sollte ein System, wie unser Körper eines ist, davon ausnehmen?

Ich liebe die Medizin. Dir geht es nicht gut, du gehst zum Arzt, lässt dir was geben und dir geht es besser. Du hast dir einen komplizierten Bruch zugezogen? Du wirst betäubt, es wird operiert, es wächst zusammen, alles super. Ich weiß, auch hierbei geht nicht immer alles gut, Nebenwirkungen oder unvorhergesehene Ereignisse jetzt einmal ausgenommen, insgesamt geht es uns doch schon ganz schön gut. Wer die Option hat einen Arzt zu besuchen, der ihm helfen kann, dem sei es gegönnt. Aber Denjenigen die nach Alternativen suchen, denjenigen die nicht vergessen haben, dass der Geist viel beeinflussen kann, denjenigen die verzichten im Wissen, dass bestimmte Stoffe schädlich sein und Nebenwirkungen haben könnten, denen sei es doch auch erlaubt an den Dingen festzuhalten, die ihnen helfen, ohne dass du und ich darüber urteilen wie sinnvoll und aussichtsreich oder -los es ist.

Die Natur bietet viel, der Geist und der Glaube kann viel bewirken. Wir kennen unsere Welt nicht zu 100%. Die Wissenschaft entdeckt immer neue Dinge, die uns bisher verborgen waren. Warum, lassen wir den Menschen nicht ihren Glauben, wenn es ihnen gut und anderen nicht weh tut? Solange es immer jemanden gibt, der dem Anderen etwas besser weiß und besser wissen muss, solange können 2 Dinge nicht nebeneinander existieren (das ist selbst in einer Partnerschaft so, lange geht das nicht gut). Jeder sollte lernen die Belange des Anderen zu respektieren und seine Fähigkeiten zu sehen, sowohl in der Wissenschaft, der Medizin oder in allen Bereichen des täglichen Lebens :)

Green spring sprout

Schöne Grüße zum Wochenende

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt ein schönes Wochenende vor euch. Vielleicht unternehmt ihr etwas mit eurem Partner, euren Kindern oder Freunden oder genießt ein gutes Buch, eingemummelt im Garten oder Park. Vielleicht muss der Eine oder Andere von euch arbeiten. Aber egal was ihr macht und vorhabt, ich wünsche euch viele positive Gedanken dabei. Haltet die Augen offen nach schönen Dingen oder Situationen und erfreut euch daran.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund und bis demnächst.

Beautiful marguerite flower

Die Fragen über das Berufsleben und darüber hinaus

Warum tue ich mir das an?

Gibt es keine alternative Lösung?

Wieso dankt mir das eigentlich keiner?

Diese Fragen sind mir in meiner bisherigen Berufslaufbahn immer wieder einmal durch den Kopf geschossen. Im Rahmen meiner Rolle als Arbeitnehmer ist mir Eines mehr und mehr bewusst geworden, Wertschätzung und positive Kommunikation sind essentielle Bedingungen für einen guten Arbeitstag.

Wertschätzung ist wichtig. Sowohl im von den Arbeitskollegen und dem Chef in der Rolle des Arbeitnehmers, aber auch als Arbeitgeber ist es wichtig Wertschätzung durch die Mitarbeiter zu erfahren. Ein „Danke“ ist immer ein guter Anfang.

  • Danke, dass du mir hilfst.
  • Danke, dass du da bist.
  • Danke, dass du das übernommen hast.

Dankbarkeit für etwas, was jemand für den anderen getan hat und wenn es auch „nur“ die getane Arbeit ist, ist eine Art Wertschätzung zu zeigen.

Konstruktives Feedback ist ein wichtiger Schritt miteinander zu kommunizieren und aneinander zu wachsen. Das ist gut gelaufen, weil… ; da müssen wir nochmal etwas verändern, weil… . Je mehr man Kritik äußert -egal ob positiv oder negativ- ist es vor allem wichtig, dass beide Seiten konstruktiv und wertschätzend bleiben. Die Art und Weise der Kommunikation spielt dabei eine zentrale Rolle.

Wie äußere ich denn nun meinem Gegenüber Kritik?

Von „Ich-Botschaften“ hat der Eine oder Andere mit Sicherheit schon etwas gehört. „Ich-Botschaften“ zu senden erfordert allerdings eine gewissen Übung, damit es nicht aufgesetzt, holprig und somit nicht mehr authentisch klingt. Nichts ist schlimmer, als wenn etwas nicht echt und wie eingeübt wirkt. Aber was genau ist das denn nun und was erreiche ich damit? Mit „Ich-Botschaften“ werden Wünsche und Bedürfnisse geäußert. Es wird die emotionale Ebene angesprochen. Wir sind nun mal empfindsame Gefühlsmenschen und wir nehmen Dinge oft persönlich und verstehen sie gern als Vorwurf, auch wenn keiner dahinter steckt. Warum das so ist, werde ich in einem meiner zukünftigen Beiträge zur Kommunikation näher beleuchten. Wenn das Gegenüber sich nun aber  etwas wünscht oder ein Bedürfnis äußert, neigen wir eher dazu dem zuzuhören und Verständnis entgegen zu bringen statt sich in einer Endlosschlaufe aus Vorwürfen wiederzufinden. Dann kann ich letztlich auch Vorschläge annehmen oder mich auf eine Lösung einigen

Reicht es nicht eine Lösung vorzuschlagen?

Es ist wichtig Lösungen oder Kompromisse zu finden, die für beide Seiten hilfreich sind. Kompromisse vorzuschlagen ist das eine, sie auch einzugehen und zu halten sind die andere Seite. Beide müssen daran interessiert sein etwas zu ändern. Die Arbeitgeber mögen jetzt denken, dass es aber notwendig ist, dass ihr Meinung akzeptiert wird und sie ja das Unternehmen leiten, alle anderen sich unterzuordnen haben, da sie ja das letzte Wort haben. Wie wäre es aber mit dem Versuch sich die Meinung Anderer mal einzuholen. Sie stellen doch auch gute Arbeitnehmer ein, aus diesem Grund sind sie ja bei ihnen. Meinungen anhören ist auch eine Art der Wertschätzung, wenn es authentisch ist.

Warum trauen sie ihnen nicht etwas zu?

Mitbestimmung ist ein adäquates Mittel um Wertschätzung zu zeigen. Die Menschen, die sie umgeben, können frischen Wind in ihre eigenen Gedanken bringen. Unter den Kollegen wird mit Sicherheit sich oft abgesprochen, sich ausgetauscht und entschieden, im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Alle Beteiligten sollten diesen Rahmen zulassen und vergrößern. Kompetenzen können sich erst dann entfalten wenn ihnen die Zeit und der Raum geboten wird. Überraschen sie sich gegenseitig mit dem was in ihnen steckt. Seien sie dabei kompromissbereit. Teilen Sie in „Ich-Botschaften“ Ängste und Vorstellungen mit. Wertschätzen Sie die Gedanken ihres Gegenübers und geben Sie ihm ein konstruktives Feedback.

Closeup of dandelion seeds

Ich-Botschaften

Unser Leben ist oftmals geprägt von Vorwürfen.

Was hast du wieder gemacht?

Hör´auf damit!

Du musst dich zusammenreißen.

Wie oft muss ich dir das noch sagen?

Diese Vorwürfe können als Du-Botschaften bezeichnet werden. Sie rufen immer so etwas wie Schuldgefühle hervor oder Trotz, der wiederum zum „Gegenangriff“ einlädt.

Mit Ich-Botschaften werden Wünsche und Bedürfnisse geäußert. Es wird die emotionale Ebene des Gegenübers angesprochen.

Mich ärgert es, dass ich den Haushalt allein mache. Es würde mir sehr helfen, wenn du dich für den Geschirrspüler zuständig erklärst.

Das verletzt mich und macht mich traurig, wenn du das zu mir sagst.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich dir das nächste Mal nicht mehr beim aufräumen helfen brauche.

Für Ich-Botschaften ist es wichtig seine Befindlichkeiten und Gefühle zu äußern. Den Auslösers oder den Grund dieses Gefühls gilt es neutral und sachlich zu beschreiben. Eine gute Hilfe ist es, wenn genau beschrieben wird, was der Anlass ist, damit das Gegenüber ein konkretes Bild hat, an dem er ansetzen kann. Manchmal ist es sinnvoll eine Bitte oder ein Bedürfnis zu äußern. So kann das Gegenüber angemessen reagieren, eventuell auch seine Empfindungen zu diesem Thema beitragen und beiden wird eventuell klar, dass ein Kompromiss schnell gefunden werden kann.

Gerade bei Kindern ist es wichtig, die Gefühle bezüglich eines Verhaltens zu konkretisieren. Das Kind sollte spüren, dass es nur um die Verhaltensweise geht, dass es zeigt, nicht aber um das Kind selbst. Nichts wäre schlimmer, als dass das Kind denkt es wird nicht geliebt. Dennoch sollte ihm gezeigt werden, dass das Verhalten nicht in Ordnung war. Dazu ist es notwendig genau zu beschreiben, welches Verhalten verletzend war oder jemanden betroffen gemacht hat.